Wir alle kennen das Bild der “perfekten Athletin” oder des “perfekten Athleten”: schlank, durchtrainiert, leistungsfähig – und viele haben das Gefühl, nicht in diese vermeintliche Norm zu passen. In unserer neuen Podcastfolge räumen wir gemeinsam mit Mauritz Ehmann gründlich mit diesem Mythos auf. Mauritz spricht nicht nur als Gesundheits- und Abnehmcoach, sondern teilt seine eigene beeindruckende Transformation von 40 Kilo Übergewicht zum Ultraläufer. Doch es geht in diesem Gespräch um weit mehr als nur Optik. Wir blicken tief in die Physiologie: Wie hängen Training, Ernährung und Körperzusammensetzung wirklich zusammen?
Laufen = Gewichtsreduktion?
Oft ist der Wunsch der Gewichtsreduktion eng mit dem Einstieg in den (Ausdauer)Sport verbunden. Mauritz erinnert jedoch daran, dass ein gesunder Ansatz des Abnehmens weit über Training und Körperbild hinausgeht. Vielmehr steht der Aufbau eines beständigen und strukturierten Lebensstils im Vordergrund, welcher sich langfristig umsetzen lässt. Dabei geht es weder um exzessiven Sport noch um den radikalen Verzicht auf Nahrung. Die Veränderung der Körperzusammensetzung ist nämlich laut Mauritz ein komplexes physiologisches Zusammenspiel, bei dem Konzepte wie die Set-Point-Theorie und die Genetik eine entscheidende Rolle spielen. Wahre Veränderung entsteht nicht durch reines Ausdauertraining, sondern durch eine smarte Kombination aus Training, der Ernährung und sportunabhängiger Aktivität.
Der “perfekte” Läufer:innenkörper
Oft hält sich hartnäckig das Vorurteil, man müsse eine bestimmte Figur haben, um Läufer:in zu sein. Doch das ist ein Trugschluss, der gesellschaftlich gemacht ist. Denn Laufen ist ein Sport für wirklich jeden Körper! Wenn du trotzdem mit Hilfe des Laufens deine Körperzusammensetzung verändern möchtest, solltest du folgendes beachten: Denn Mauritz räumt mit einem weit verbreiteten Irrtum auf, der viele auf ihrem Weg ausbremst. Der Glaube, dass klassisches Fettstoffwechseltraining automatisch zu sichtbarem Fettverlust führt, ist physiologisch gesehen (leider) Quatsch. Statt also nur Fettstoffwechsel- und Grundlageneinheiten zu trainieren, lohnt es sich, den Fokus auch auf knackige Intervalle oder HIIT zu richten. Welche Stellschrauben bei der Gewichtsveränderung die größte Rolle spielen, erfährst du in unserem Gespräch mit Mauritz.
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